Psychische Gesundheit von LGBTIQA+ Menschen: Zivilgesellschaft legt nationale Strategie vor
LGBTIQA+ Menschen in der Schweiz sind psychisch deutlich stärker belastet als die Gesamtbevölkerung, wie Studien vielfach zeigen. Es besteht dringender Handlungsbedarf – politisch, gesellschaftlich und in der Gesundheitsversorgung. Darum legen die LGBTIQ-Dachverbände LOS, Pink Cross, TGNS und InterAction heute zusammen mit diversen queeren Organisationen sowie Expert*innen aus Forschung und Praxis die LGBTIQA+ Mental Health Strategie vor.
Diese zeigt auf, welche Massnahmen nötig sind, damit LGBTIQA+ Menschen in der Schweiz sicher und gesund leben können – von der Verankerung in Präventionsprogrammen über diskriminierungsfreie Versorgung bis zur Stärkung bestehender Community-Strukturen. Dazu braucht es grundlegende Veränderungen: Die Strategie richtet sich deshalb insbesondere an politische Entscheidungstragende, Fachstellen und Gesundheitsinstitutionen. Die LGBTIQ-Dachverbände fordern insbesondere die nationale Politik auf, möglichst bald zu handeln.