Politik

Konversionsmassnahmen jetzt verbieten!

Viele schwule und bisexuelle Männer in der Schweiz müssen sogenannte «Konversionstherapien» über sich ergehen lassen. Diese haben das Ziel, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität einer Person zu «verändern» und sie so zu «heilen». Solche «Therapien» sind für die Betroffenen höchst schädlich und müssen verboten werden!

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Konversionsmassnahmen führen zu psychischen Problemen

Für viele schwule, lesbische, bisexuelle und trans Menschen ist es nicht einfach, sich so zu akzeptieren, wie sie sind. Einige benötigen professionelle Unterstützung dabei, die wichtig und richtig ist. Doch diese muss ergebnisoffen sein – bei Konversionsmassnahmen mit dem Ziel, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu verändern, ist das nicht der Fall. Das führt bei Betroffenen zu grossem Leiden und psychischen Schäden bis hin zu Suizidalität. 

Junge Menschen müssen besonders geschützt werden

Speziell Minderjährige und junge Erwachsene sind besonders betroffen. Sie werden meist von ihrer Familie oder ihrem Umfeld zu solchen «Konversionstherapien» gedrängt. Doch das perfide bei diesen unnützen und schädlichen Massnahmen ist: Die Betroffenen realisieren mit der Zeit, dass sich ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität trotz «Therapie» nicht ändert und meinen, zu versagen.

«Konversionstherapien» müssen verboten werden

Pink Cross und ihre Partnerorganisationen fordern seit Jahren ein wirksames Verbot von solchen «Konversionstherapien». Der Bundesrat sieht bis heute jedoch keinen Handlungsbedarf. Das muss sich ändern – es ist höchste Zeit für ein schweizweites Verbot!

Die Nachbarländer machen es vor

In Deutschland und Österreich wurden solche Konversionsmassnahmen bereits verboten und es sind Bestrebungen für ein EU-weites Verbot im Gange. Die Schweiz darf nicht zur Insel für selbsternannte «Homo-Heiler» werden. Denn wir sind genau richtig so, wie wir sind!