| Lesben und Schwule fordern aktivere Schweiz |
| Freitag, 19. Dezember 2008 | |
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Die Schweizer Dachorganisationen der Lesben und Schwulen, LOS und PINK CROSS, freuen sich über die starke Bekräftigung der Menschenrechte auch im Bereich sexuelle Orientierung und Identität im Rahmen der UNO-Generalversammlung. Sie bedauert gleichzeitig, dass solche Initiativen nie von der Schweiz ausgehen und die Schweiz Mitschwimmerin bleibt.
Als Hüterin der Menschenrechte würde der Schweiz ein aktiveres Auftreten für die Rechte der Homo-, Bi-, Trans-, und Intersexuellen auf dem internationalen Parkett ebenso anstehen wie eine sorgfältigere Politik auf der nationalen Ebene.
Die Schweizerische Schwulenorganisation PINK CROSS und die Lesbenorganisation Schweiz LOS haben kein Verständnis dafür, dass die Schweiz sämtliche Empfehlungen zur sexuellen Orientierung und Identität, welche ihr im Zusammenhang mit der regelmässigen Menschenrechtsüberprüfung (UPR) im Frühling gemacht worden sind, abgelehnt hat. Übereinstimmend mit diesen Empfehlungen fordern LOS und PINK CROSS
Kontakt:
Unter dem Begriff sexuelle Identität verstehen wir die Geschlechtszugehörigkeit einer Person, d.h. ob jemand eine Frau oder ein Mann ist. Ist das biologische Geschlecht nicht eindeutig, sprechen wir von Intersexualität. Stimmen biologisches Geschlecht und eigenes Empfinden nicht überein, sprechen wir von Transsexualität. |