| PINK CROSS-Erfolg gegen Rapper Trick-Trick |
| Donnerstag, 4. Dezember 2008 | |
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Kein Platz für Homohatz im CD-Handel: Namhafte Schweizer CD-Ladenketten wollen die Homohatz-CD «the Villain» des amerikanischen Rappers Trick-Trick nicht im Sortiment. PINK CROSS ist sehr erfreut über die schnellen und klaren Stellungnahmen aus der Schweizer Musikbranche.
Auf einen schriftlichen Hinweis an Händler und
Vertrieb hat die Schweizerische Schwulenorganisation PINK CROSS nur
positive Rückmeldungen erhalten. Der offizielle Importeur des Titel,
Namskeio-Distribution in Lausanne, übermittelte PINK CROSS sein
Verständnis umgehend per Telefon.
«Wir finden es äusserst
armselig, mit menschenverachtenden Liedertexten
Geld verdienen zu
wollen,» heisst es in der Antwort von Media-Markt. Die vor allem in der
Suisse Romande präsente Musik-Kette Fnac dankte PINK CROSS für den
Alarm und für die Aufmerksamkeit und setzt den Titel auf die schwarze
Liste.
«Solches Gedankengut wird von unserer Firma nicht unterstützt», äussern sich die Verantwortlichen von City Disc und Discorack. Bereits seit einiger Zeit gewährt CityDisc Kunden, die über die PINK CROSS-Seite einsteigen, 10 Prozent Rabatt. Exlibris erklärte sich zusätzlich bereit, auch beim Zwischenhandel nachzufassen, falls nötig. Bereits vergangene Woche hatte Orell Füssli sich von dem Titel distanziert und ihn aus dem Katalog buecher.ch wieder herausgenommen. Schon zuvor hatte auf Intervention des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland LSVD der deutsche Importeur GoodToGo die CD aus dem Angebot genommen. Inzwischen gibt es Hinweise, dass die CD in Europa gar nicht auf den Markt kommen wird.
Die in den USA
im Dezember beim Label «Universal» erscheinende CD, welche der Rapper
mit viel homophobem Getöse angekündigt hat, enthält Texte, die zum Mord
an Lesben und Schwulen aufrufen. Aus dem Inhalt
«He goes
both ways/Either way he's gay/Ain't no other way to say/He's a f**king
faggot so I'm lettin' off my AK/Bust 'em in his forehead/He ain't worth
lettin' live!»(Er ist ein verf.. Schwuler/drum zück ich meine Kalaschnikow und blas ihm sein Hirn weg/er verdient nicht zu leben).
Auch ruft Trick-Trick dazu auf, die offen lesbisch lebenden US-Schauspielerinnen und Moderatorinnen Ellen DeGeneres und Rosie O´Donnell in die Luft zu sprengen. Kontakt: Moël Volken, Geschäftsleiter PINK CROSS 031 372 33 00 |