Mutiger Mister Schweiz
Donnerstag, 6. November 2008

Die Schweizeische Schwulenorganisation PINK CROSS ist besorgt um den Wirbel, dem die Medien Mister Schweiz Stefan Weiler aussetzen. Den Mut, mit dem Stefan Weiler trotz aller hämischer Unterstellungen zu PINK CROSS steht, könnten sich andere Heterosexuelle ruhig ein Vorbild nehmen.

 

In einem Land, welches sich in der Verfassung zur Gleichwertigkeit der Menschen bekennt, darf es nicht sein, dass schwul als abwertendes Label gehandelt wird. Für schwule und bisexuelle Männer ist es eine Beleidigung, wenn versucht wird, Persönlichkeiten durch Outings herunterzumachen. Für Heterosexuelle wird es so immer schwierig bleiben, sich für Homosexuelle einzusetzen und Homosexuelle, die ihr Coming-out noch nicht gewagt haben, werden die Hürden höher.

 

PINK CROSS appelliert deshalb an die Medienschaffenden, ihre Storys nicht mit Homophobie zu würzen.

 

 

Gegendarstellung zum Beitrag"Mister wirbt auf Gay-Site – und weiss von nichts"

20 Minuten Gesamtausgabe vom 6. November

 

Internet-Auftritt vertraglich vereinbart
David Cappellinis Beitrag "Mister Schweiz wirbt auf Gay-Site - und weiss von nichts"  erweckt den Eindruck, PINK CROSS bediene sich widerrechtlich der Person von Mister Schweiz Stefan Weiler. Wahr ist, dass die Zusammenarbeit mit Mister Schweiz inkl. der Veröffentlichung des Bildes auf der Homepage mit der Mister Schweiz Organisation am 8. Juli 2008 in einem PR-Vertrag geregelt wurde. Der für den Beitrag verantwortliche Journalist David Cappellini wurde von mir persönlich darauf hingewiesen dass PR-Verträge über den Einsatz von Mister Schweiz immer über die Mister Schweiz Organisation laufen.
Moël Volken, Geschäftsleiter PINK CROSS