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Das Engagement des Musikers Beenie Man am Openair Frauenfeld hat bei zahlreichen Musik Fans und Organisationen zu Kritik geführt, was die Migros als Sponsorin dieser Veranstaltung und die Veranstalter des Openair Frauenfeld nicht unbekümmert lässt.
Die Migros hat aus diesem Grund am Donnerstag, 31. Mai zu einem Runden Tisch eingeladen. Teilnehmer waren Roland Munz, CEO der Organisation „Stop Murder Music Group Zurich“, Uwe Splittdorf, Geschäfsleiter von Pink Cross und Vertreter des Openair Frauenfeld und der Migros.
Die aktuelle Situation wurde eingehend diskutiert. In einer konstruktiven Diskussion haben sich die Teilnehmer auf eine einvernehmliche Lösung geeinigt. Konkret wurde festgehalten, dass der Künstler bei seiner Einreise in die Schweiz den “Reggae Compassionate Act 2“ (RCA) im Beisein des Openair-Veranstalters und den Vertretern der Organisationen unterzeichnen muss. Gleichzeitig erklärt der Künstler, dass er diese Unterzeichnung nach seiner Rückkehr nach Jamaika nicht wieder widerruft. Sollte der Künstler diesen Vorschlag ablehnen, würde ihm der Veranstalter ein Auftritt in Frauenfeld untersagen.
Der RCA ist eine weltweit verbindliche Erklärung, bei der sich ein Künstler verpflichtet, auf diskriminierende oder gewaltverherrlichende Darbietungen zu verzichten.
Roland Munz freut sich: „Distanzieren sich Künstler öffentlich von solchen Aussagen, hat dies eine viel stärkere Wirkung auf die Fans, als die Auftritte zu verhindern. Diese Lösung war nur dank der aktiven Rolle der Migros und der engen und konstruktiven Zusammenarbeit mit allen Beteiligten möglich.“
Frauenfeld Festival 2012 - The Reggae Compassionate Act 2* als PDF zum Download:
The Reggae Compassionate Act 2 (267.78 KB)
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