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HIV-Quartalszahlen per 30. September 2011 |
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Dienstag, 8. November 2011 |
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In den ersten neun Monaten des Jahres 2011 wurden 403 neue HIV-Diagnosen gemeldet. Dies sind etwas weniger als im selben Zeitraum des Jahres 2010. Auf Basis der Hochrechnung erwartet das BAG bis zum Jahresende eine im Vergleich zum letzten Jahr leicht tiefere Gesamtzahl von unter 600 Fällen.
Hochrechnungen zeigen, dass bei homosexuellen Männern weniger HIV-Diagnosen gemldet wurden als im Vorjahr. Die Zahl sinkt von 330 Fällen im Jahr 2008 auf 250 Fälle per Ende 2011 (Hochrechnung). Bei den heterosexuellen Übertragungen fällt bei den Hochrechnungen ebenfalls ein Rückgang bei Schweizer Männern auf.
Die geografische Verteilung der HIV-Diagnosen ist praktisch unverändert. Aus dem Kanton Zürich werden HIV-Diagnosen überdurchschnittlich oft bei Männern gemeldet, die mit Männern Sex haben (45% aller HIV-Diagnosen bei MSM werden aus dem Kanton Zürich gemeldet). Es fällt auch auf, dass Meldungen aus dem Kanton Genf in dieser Gruppe deutlich unterdurchschnittlich vertreten sind.
Quelle: Bulletin 45/11 des Bundesamts für Gesundheit
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