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Wir lassen uns nicht verhöhnen Drucken E-Mail
Montag, 12. September 2011

Die Eidgenössische Demokratische Union (EDU) ist sich sicher, dass Homosexualität weder gottgewollt noch gesellschaftsfördernd ist. Zudem sei – wie Alkohol und Nikotin – die schwule Lebensform gesundheitsgefährdend. Das beweise die für Schwule nachweislich höheren Raten für Suizid, Depression und Aids.

 

In Person von Mounir Hikmat hat die EDU nun einen Verbündeten gefunden und schickt diesen mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Gender Mainstreaming“ in den Wahlkampf. Der gebürtige Marokkaner darf in seinen Vorträgen ungestraft Homosexualität als therapierbare Krankheit bezeichnen. Immerhin hat am 17. Mai 1990 die Weltgesundheitsorganisation WHO Homosexualität von der Liste der Krankheiten gestrichen.

 

Am Freitag, 16. September findet in Münchenbuchsee im Kirchgemeindehaus an der Oberdorfstrasse 6 die nächste solche Veranstaltung statt.

 

Wollen wir Transmenschen, Lesben und Schwule die EDU und Mounir Hikmat gewähren lassen? Markieren wir in Münchenbuchsee Präsenz gegen diesen homophoben, frauenverachtenden, ja gar gesellschaftsverachtenden Stuss! Wir lassen uns unsere Lebensweise nicht verhöhnen …

 

Daniel Frey

HAB Bern

 
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