AKTUELL

Repräsentative LGBT-Umfrage

In den nächsten Monaten stehen mehrere politische Themen auf dem Parkett, die die LGBT-Vereine und -Organisationen herausfordern und eine klare Stellungnahme verlangen werden. Darunter die CVP-Initiative, das Antidiskriminierungsgesetz oder die Stiefkindadoption. Wir finanzieren eine repräsentative Umfrage in der Deutsch- und Westschweiz und brauchen deine finanzielle Unterstützung.

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Pink Mail / Ausgabe 3

 

Aktuelle Ausgabe

  • Bericht zum diesjähigen Pride Festival in Zürich
  • Interview mit dem nigerianischen Gay-Aktivisten Bisi Alimi
  • Die ILGA-Rainbow-Map erklärt
  • Toni Bortoluuzi

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Kommission will Homophobie nicht strafrechtlich verfolgen

Wer öffentlich gegen Homosexuelle hetzt, soll auch in Zukunft nicht strafrechtlich verfolgt werden können. Die Rechtskommission des Ständerates hat sich gegen eine Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm ausgesprochen. Mit 4 zu 3 Stimmen bei 3 Enthaltungen hat die Kommission eine parlamentarische Initiative von Mathias Reynard (SP, VS) abgelehnt. Die Rechtskommission des Nationalrates hatte sich für den Vorstoss Reynards ausgesprochen. Nun entscheiden die eidgenössischen Räte.

Schwulenhatz: die rechtliche Situation

Immer wieder werden Schwulen und Lesben öffentlich dis­kre­di­tie­ren und beschimpft oder müssen sie müssen sich gegen falsche Aussagen zur Wehr setzen. Die rechtliche Situation in der Schweiz macht es Schwulen und Lesben schwer, sich ausreichend vor solchen Diskriminierungen zu schützen. Anhand eines aktuellen Fallbeispieles haben wir ein Dossier zusammengestellt, das aufzeigt, warum die aktuellen Gesetze bis heute unzureichend sind.

Zum Dossier

Gegenvorschlag CVP-Initiative

Die Chancen, dass die CVP-Initiative "Gegen die Heiratsstrafe" mit einem Gegenvorschlag vor das Volk kommt, sind gestiegen. Die Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK) hat an der Sitzung vom 24. Juni den definitiven Text für den direkten Gegenentwurf verabschiedet.

Die CVP-Initiative will die finanzielle Benachteiligung der Ehe gegenüber dem Kokubinat abschaffen. Gleichsam nebenbei wird im Verfassungstext auch die Ehe als Verbindung von Mann und Frau definiert, was eine spätere Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare verunmöglichen würde. Der direkte Gegenentwurf der WAK verzichtet einerseits auf die Definition der Ehe und verhindert andererseits, dass ein Individualbesteuerungssystem für Ehepaare von vornherein ausgeschlossen wird. Er umfasst somit ausschliesslich das Diskriminierungsverbot. Damit soll erreicht werden, dass Ehepaare gegenüber Konkubinatspaaren namentlich im Bereich Steuern nicht mehr benachteiligt werden. Die Kommission beschloss ausserdem, dass der direkte Gegenentwurf einem ausgewählten Adressatenkreis (Kantone, in der Bundesversammlung vertretene politische Parteien sowie die Schweizerische Schwulen- und Lesbenorganisation Pink Cross und LOS) zur Konsultation unterbreitet werden soll. Zwei Minderheitsanträge für einen direkten Gegenentwurf, die der gleichen Grundsatzüberlegung folgen wie der Antrag der Mehrheit, werden ebenfalls zur Konsultation unterbreitet. Die Kommission wird die Ergebnisse der Konsultation im vierten Quartal beraten.  Damit dürfte sich der Nationalrat in der Wintersession mit dem Gegenvorschlag befassen.

Medienmitteilung WAK

Fachgruppen

Viele seiner Aufgaben und Projekte nimmt PINK CROSS in gemeinsamen Fachgruppen mit der Lesbenorganisation Schweiz LOS wahr. Oft sind Frauen oder Männer von FELS (FreundInnen und Eltern von Lesben und Schwulen) und Network (schwule Führungskräfte) aktiv dabei. Die meisten dieser Fachgruppen nehmen gerne neue Aktive auf.

Wer die Arbeit einer Fachgruppe finanziell unterstützen möchte darf das ebenfalls sehr gerne tun. Einfach eine Überweisung an das Postkonto 80-74157-7 mit dem entsprechenden Vermerk. Vielen Dank.

 

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