Aktuell

Aktion «Liberty for O.!»

O. ist im Regionalgefängnis Bern in Haft – ihm droht die Ausschaffung. 2010 beantragen O. und sein Freund in der Schweiz ein Erstasylgesuch. Beide mussten aus ihrem Dorf im südlichen Teil Nigerias fliehen, da sie sich in der Öffentlichkeit als Paar gezeigt hatten. Die Schweizer Behörden treten nicht auf ihr Gesuch ein und fordern O. und seinen Freund auf, das Land zu verlassen.

Homosexuelle Flüchtlinge haben Anspruch auf Asyl, wenn ihnen in ihrer Heimat Verfolgung wegen ihrer sexuellen Orientierung droht. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Die Schweiz kennt strengere Asylgesetze und lehnt das Gesuch von O. im Jahr 2013 ab. Das Bundesamt für Migration (BFM) zweifle die sexuelle Orientierung O.’s nicht an, sie sei aber im Rahmen des Gesuchs unwichtig, da es für O. möglich sei, in Nigeria zu leben, wenn er seine Homosexualität diskret lebe, so die Aussage des BFM. 

Informiere dich hier über die laufenden Aktionen.

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Pink Apple

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1997 wurde das schwullesbische Filmfestival Pink Apple von einer Handvoll Filmbegeisterter im thurgauischen Frauenfeld gegründet. Mittlerweile ist das schwullesbische Festival Pink Apple zum grössten und bedeutendsten seiner Art in der Schweiz avanciert: 2013 standen 111 Veranstaltungen im Programm. Dabei wurden 94 Filme aus 27 Ländern gezeigt – rund 30 Filmschaffende präsentierten ihre Werke persönlich am Festival.

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Nationalkonferenz der LGBT-Organisationen

Am Samstag, 5. April 2014, fand in Bern die Nationalkonferenz der LGBT-Organisationen mit mehr als 50 Delegierten aus allen Kantonen der Schweiz statt. 

Der Vizepräsident der Grünliberalen Partei, Laurent Seydoux, stellte den Teilnehmenden die Vision seiner Partei vor, die sich gegen den diskriminierenden Teil der CVP-Initiative «Gegen die Heiratsstrafe» stellt und klare Stellung nimmt für das Recht zur zivilen Ehe für alle.

Die Delegierten des LGBT-Organisationen sprachen sich einstimmig dafür aus, vereint alle Kräfte der Gemeinschaft einzusetzen, um als Erstes die CVP-Initiative zu bekämpfen und sich parallel dazu für das Recht zur zivilen Ehe einzusetzen und damit der rechtlichen Diskriminierung ein Ende zu bereiten, welche die LGBT-Menschen in der Schweiz erdulden, da sie heute als Bürger und Bürgerinnen zweiter Klasse behandelt werden.

 

Vielfalt schafft Mehrwert

logo-vielfaltKunden sind vielfältig – für den Erfolg braucht es entsprechende Produkte und Dienstleistungen. Kunden wollen persönlich angesprochen werden. Dieser Vielfalt an Kunden muss eine Vielfalt im Betrieb gegenüber stehen, in der Entwicklung, in der Produktion, im Marketing und im Vertrieb. «Vielfalt schafft Mehrwert» - unter diesem Motto findet am 11. Juni 2014 mit Unterstützung von PINK CROSS die Tagung zu Diversity in der Arbeitswelt statt.

 

Mitgliederversammlung - 29. März 2014

Neuer Geschäftsleiter und neues Präsidium

Bei PINK CROSS weht ein frischer Wind: An der Mitgliederversammlung am Samstag in Biel wurde nicht nur ein neues Präsidium gewählt sondern auch ein neuer Geschäftsleiter vorgestellt. Schwerpunkte des neuen Jahres sind der Kampf gegen die CVP-Initiative und für eine Ausweitung des Anti-Diskriminierungsgesetzes auf Lesben und Schwule.

bastian-baumannBastian Baumann heisst der neue Geschäftsleiter von PINK CROSS. Der 29jährige Kommunikations- Projektspezialist war zuletzt Kampagnenleiter bei der Aids-Hilfe Schweiz. Mit der Wahl soll unter anderem die Kommunikation des Verbandes verstärkt und das Mitglieder-Marketing ausgebaut werden. Die bisherige Geschäftsleiterin Alicia Parel musste aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten.

Neue Köpfe gibt es auch im Präsidium: An Stelle von Christoph Stutz (Lausanne) wählten die Mitglieder und Delegierten der Organisationen Mehdi Künzle (Bern) und Rolf Trechsel (Solothurn). In ihren Reden betonten die beiden Co-Präsidenten, dass wichtige politische Entscheide anstehen und PINK CROSS deshalb noch verstärkt seine Basis einbeziehen und mobilisieren will.

Namentlich erwähnt wurde dabei die CVP-Initiative "gegen die Heiratsstrafe", welche eine Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule für Jahrzehnte unmöglich machen würde. PINK CROSS will erreichen, dass das Parlament dem Volksbegehren einen Gegenvorschlag ohne Ehe-Definition gegenüberstellt. Ein weiteres Ziel ist die Ausweitung des bestehenden Anti-Rassismus-Gesetzes, so dass Lesben und Schwule gegen Hassreden und kollektive Herabsetzungen geschützt würden.

Tätigkeitsprogramm 2014

Jahresbericht 2013

 

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PINK CROSS
Schweizerische Schwulenorganisation
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3000 Bern 23

Tel.: 031 372 33 00
office@pinkcross.ch

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